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© Lars Thomas

Marvin Heppenheimer (* 1999 in Darmstadt) ist ein junger Nachwuchsregisseur. Er zeichnet sich durch sein Interesse an den großen Klassikern und deren Neuinszenierung, sowie durch seinen ungewöhnlichen und modernen Inszenierungsstil aus, in dessen Zentrum immer die Spieler*innen mit ihren Körpern stehen.

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2016 begann seine Laufbahn im Theaterbereich. Nach vielen Jahren der ehrenamtlichen Arbeit in der Martin-Luther-Gemeinde Darmstadt, begann er, aktives Interesse am Theater zu entwickeln. Seit der Mittelstufe wurde er durch seine Klassenlehrerin an das Theater herangeführt. Diese Erfahrungen prägen seine Arbeit bis heute. Ein Gremium der Gemeinde ermöglichte es ihm, sein erstes, großes Live-Event ("Halleluja!") zu inszenieren und stellte ihm dafür die Örtlichkeit, sowie finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Umsetzung seiner Ideen und die Leitung des Teams übernahm er selbstständig. Schon hier, pflegte er gute Kontakte zu Schauspieler*innen und Theatermenschen, die ihn bis heute unterstützen.

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Der große Spaß an dieser Arbeit bewegten Heppenheimer und sein Team dazu, sich als feste Gruppe zusammenzufinden und weitere Projekte umzusetzen. Dies tun sie seit 2017 selbstständig als theater INC. Darmstadt. Dort entstanden unter anderem Produktionen wie Orwells "Animal Farm", Shakespeares "Der Sturm", die Uraufführung "Stonewall Inn", Schillers "Kabale und Liebe", Moliéres "Tartuffe", Hebbels "Judith", Sophokles' "Antigone", uvm. Insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Werk Franz Kafkas stellt einen bedeutenden Arbeitschwerpunkt sowie das Thema seiner Bachelorarbeit dar.

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Als fester Spielort für seine Inszenierungen mit der theater INC. Darmstadt fungiert seit Herbst 2018 das Theater Moller Haus in Darmstadt, welches von der Freie Szene Darmstadt e.V. geleitet wird, in dessen Vereinsvorstand Heppenheimer seit 2019 als Beisitzer agiert.

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Zum Ende seiner Schulzeit an der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt fing er 2018 an, Hospitanzen zu machen, um neue Impulse von erfahrenen Regisseur*innen zu erhalten. Somit wirkte er zuerst als Dramaturgie- und Regiehospitant in Bertolt Brecht’s "Die Dreigroschenoper" in der Regie von Philip Tiedemann mit. Lediglich ein paar Tage nach der Premiere startete er seine zweite Hospitanz in der Uraufführung der Theateradaption von Michael Haneke’s Film "Das weiße Band" unter der Regie von Christoph Frick. Nach einer Pause setzte er das Hospitieren in Christoph Mehlers Erfolgsinszenierung von "Peer Gynt", sowie in Luise Kautz' Inszenierung von "Rusalka" fort. Alle Produktionen fanden am Staatstheater Darmstadt statt.

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Im Sommer 2018 engagierte ihn die Kammeroper Frankfurt e.V. zudem als Kostümassistenten für den Doppelabend „Der Impressario von den Kanaren/ Der Bajazzo“, im Sommer 2019 erneut für Rossinis "Die verkehrte Braut". Im Sommer 2020 stattete er die Produktion "Der glückliche Betrug einer Opernproduktion" aus und unterstütze als Regieassistent die Uraufführung "Der Titel - Die Reise nach Davos", welche im Herbst 2021 endlich ihre Premiere feierte.
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Im April 2019 hat er sein Bachelorstudium der Theaterwissenschaft mit Beifach Germanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz begonnen, welches er anschließend mit dem Master fortsetzen wird. Parallel dazu arbeitet er als Regieassistent für Musik- und Sprechtheater und assistierte bereits am Staatstheater Darmstadt im Turnage/ Bernstein-Operndoppelabend "Twice through the heart/ Trouble in Tahiti" und am Theater und Orchester Heidelberg in den Produktionen "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte", sowie beim Winter in Schwetzingen-Barockfestival in der Musiktheaterzusammenstellung "Was frag ich nach der Welt!". Als Produktionsassistent unterstütze er im Winter 2021 das von Gerrit Hericks geleitete Konzert "Musical Melodies VOL. II". Zuletzt betreute er ab Sommer 2022 die Oper "Les Contes d'Hoffmann" am Theater und Orchester Heidelberg.

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© 2018-26 Marvin Heppenheimer - Regisseur

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